Was geschieht mit dem Weltraumschrott
Ein gut gefüllter Saal und ein engagierter Referent: Thomas Schildknecht, ehemaliger Leiter des Observatoriums Zimmerwald hat vor mehr als 80 Personen im Hotel Krone über die Tätigkeiten seines Teams und den Schrott im Weltall referiert.
Eindrücklich war auf den Folien dabei die rasante Vermehrung des Weltraumschrotts in den letzten 20 Jahren zu sehen; die Teile rasen mit einer Geschwindigkeit von 8km/Sekunde auf die Erde und wirken beim Aufprall wie Geschosse. Die Sternwarte Zimmerwald ist spezialisiert darauf, mit Laserstrahlen Position und Laufbahn dieser Teile zu bestimmen, damit im Notfall andere Satelliten oder die Raumstation ISS ihre Laufbahnen gezielt verschieben können. Unser tägliches Leben ist mittlerweile zu grossen Teilen vom korrekten Funktionieren von Satelliten abhängig - diese Erkenntnis führte zu angeregten Diskussionen beim anschliessenden Apero.